Wenn der Kopf übertreibt, darfst du das auch tun
Negative Gedanken gehören zum Menschsein. Punkt.
Auch im Business. Auch bei Profis. Auch bei dir.
Die Frage ist also nicht, ob sie kommen, sondern, wie du mit ihnen umgehst.
Viele versuchen, sie wegzudrücken. Leider wird es deshalb langfristig überhaupt nicht besser.
Der Trick: Übertreibe bewusst
Unsere Gedanken neigen von Natur aus zur Dramatisierung.
Also warum nicht den Spiess umdrehen und bewusst übertreiben?
1. Statt. Niemand mag mich.
Sag zum Beispiel innerlich: Klar. Sogar die Bakterien fliehen vor mir.
2. Statt Ich bin so gestresst, dass ich nicht mal mehr Zeit habe zu merken, dass ich gestresst bin.
Sag zum Beispiel innerlich: Alles muss ich alleine machen. Morgens bringe ich noch schnell die Erde in Schwung, und niemand dankt es.
Warum das wirkt
Humor schafft Abstand.
In dem Moment, in dem du einen Gedanken ins Absurde ziehst:
Du steigst aus dem Drama aus, ohne es zu verdrängen.
Wichtig: Die Botschaft dahinter bleibt ernst
Humor bedeutet nicht, Probleme wegzulachen.
Negative Emotionen haben immer eine Botschaft:
Nimm diese Signale ernst. Aber nimm deine Gedanken nicht immer wörtlich. Wie könntest du noch denken, bewerten?
Denn genau da liegt der Unterschied. Nun kannst du handeln, und du hast wieder Ressourcen und Wahlmöglichkeiten.
Ein Mini-Tool für deinen Alltag
Wenn dich das nächste Mal ein negativer Gedanke erwischt:
Du wirst merken:
Der Druck lässt nach und Handlungsspielraum entsteht.
Fazit
Dein Kopf darf manchmal übertreiben.
Du darfst es auch, nur eben mit Humor. Das ist gelebte Resilienz.
Und wenn du genau diese Leichtigkeit auch in deinen Arbeitsalltag und deine Kommunikation bringen willst, dann melde dich bei mir für den Workshop ‘Arbeiten ohne Humor geht auch, macht nur weniger Spass’ oder für ein 1:1 in der Oase Weggis (auch online möglich). ich freue mich.
